Zur Kommunalwahl: Spaichingen meets Sigmaringen

Heute habe ich die Parteifreunde in Spaichingen auf dem Marktplatz besucht. Es war ein tolle Atmosphäre und die Bürgerinnen und Bürger von Spaichingen sind mit großem Interesse dem Angebot der vertretenden Parteien gefolgt. Leider waren Wind und Wetter nicht ganz auf der Seite der Demokraten aber was ist ein echter Wahlkampf ohne Schlechtwetterfront 🙂

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E wie planlos – Meine Odyssee durch die Elektrifizierung der Welt Teil 1

Aktuell wir auf allen Ebenen die Elektrifizierung vorangetrieben. E-Bikes, E- Autos, E- Heizung, Photovoltaikanlage, Smartphones – alles dreht sich um die neuste Generation der kleinen Kraftspeicher aus Lithium. 

Doch qou vadis, schöne neue E- Welt? 

Ich nehme mal mein Fazit vorweg: Es ist alles deutlich verschachtelter geworden und Ansprüche wie Nutzen sollten exakt bestimmbar sein. Zudem kostet es alle sehr sehr viel Geld. Was meine ich damit? Nur als Beispiel bei den E Bikes gibt es den Mittelmotor, den Nabenmotor Frontantrieb, den Nabenmotor Heckantrieb, ein Tretlagergetriebe.  Mhmmmm….?!

Als Antriebsmotor gibt es Bosch, Brose,  Shimano, Yamaha, Ebikemotion, Fazua und Groove (und noch viele viele andere mehr). Jeder dieser Motoren fährt sich anders und hat ein anderes Ansprechverhalten. Reicht noch nicht? Gut, es gibt E-Mountainbikes, E- Bikes als Rennrad, E-Bikes als Cross, als Trekking, als City Variante und als V Max 45km/h Modelle. All dies lässt sich natürlich noch mit Farben und Rahmenhöhe und Hersteller kombinieren. Und zum Schluss bleibt natürlich noch der Preis. Ab 799 Euros geht´s los und nach oben sind keine Grenzen offen.

E-Anschaffung- Subventionen für alle?

Aktuell erlebt ja gerade die E-Bike Szene einen enormen Aufschwung. Viele Leute entscheiden sich bewusst für diese teure Anschaffung, um mehr Zeit draußen zu verbringen. Soweit so gut. Es ist jetzt sogar möglich, über den Arbeitgeber E-Bikes zu leasen und damit den täglichen Weg zur Arbeit zu bestreiten. Hier wird die Förderung vom Staat deutlich. Das Land Baden-Württemberg fördert dies mit 1500 € pro Fahrrad (Quelle: https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Elektromobilität_Kampagne/Flyer__PDF/2017-12-21_VM_Flyer_Online_E-Zweiraeder.pdf) . Uff! Inwieweit das wieder für die Leute ein fairer Deal ist, die im ländlichen Raum unterwegs sind, lass ich jetzt mal außen vor. Aber auch hier wird deutlich, wer sich diese teuren E- Anschaffungen leisten kann, wird durch Steuergelder subventioniert. Dabei ist die Intention des Gesetzgebers nachvollziehbar, jedoch die Umsetzung befördert wieder mal gesellschaftliche Spaltung.

Spaltung durch Subvention?

Zurück zu den E-Bikes. Ich habe mich mal bei den umliegenden Fahrrad- Händlern umgeschaut und war sehr überrascht, wie selbstverständlich die E-Bikes ihren Platz bei den Händlern gefunden haben. Sucht man beispielsweise ein MTB Fully, so fangen die Preise bei ca. 2500 € an. Selbstverständlich kann man hier und da ein super Angebot für etwas weniger bekommen. Bei dem Preis überlegt man dann aber doch, ob man nicht den nächsten Schritt ins gelobte E-Land wagt.  

Testen, Testen, Testen

Jedenfalls habe ich mich sofort bereit erklärt die unterschiedlichen E-Bikes mal auszutesten. Angefangen habe ich mit einem Yamaha Motor. Um vielleicht mal mit einem Vorurteil aufzuräumen: Ein E-Bike fährt nicht alleine und ist kein E- Scooter oder ähnlich. Der E- Motor unterstützt immer nur WENN MAN in die Pedale tritt und das wieder in Abhängigkeit von Trittstärke und Pedal Umdrehung und dem gewählten Gang.

Yamaha- der gute Allrounder

Der Yamaha Motor tritt recht kraftvoll an und lässt auf den ersten Metern die Muskeln spielen. Unten raus ist sofort die Power da und mit wenigen Umdrehungen erreicht man die unterstützte Höchstgeschwindigkeit. Berg hoch war der Motor auch kein Problem- Traktion war gut. Der getestete Motor hatte 70 Nm. Inwieweit sich der Verbrauch gut oder schlecht entwickelt, konnte ich leider nicht feststellen, dazu war die Fahrzeit einfach zu kurz. Alles in allem aber auch ein super Motor. Die Bedienungseinheit am Lenker fand ich sehr gut. Das Display war schön groß und gut ablesbar. Die blaue Hintergrundbeleuchtung sah cool aus. 

Brose- der kraftvolle Motor

90 Nm! Das ist erstmal eine Ansage für einen E- Motor. Diese 90 Nm merkt man sofort raus. Der Motor ist hungrig und giert nach Bergen und Strecken. Mühelos zieht er am Berg das 25 Kilo schwere E-Bike hoch. Bedienung ist ähnlich wie der Yamaha Motor. Im Sport Modus merkt man die vollen 90 Nm und es macht ein super viel Spaß. Allerdings muss ich sagen, dass die Unterstützung im normalen Cruise Modus für meinen Geschmack noch einen ticken zu hoch ist. Aber auch hier ist die persönliche Vorliebe entscheidend. 

Bosch- das beste aus zwei Welten

Der Bosch Motor hat ähnlich wie der Yamaha Motor 75 Nm. Nach der Power Maschine Brose war ich im Eco Modus vom Bosch Motor zunächst etwas enttäuscht. Nichtwissend, dass nach Eco noch Tour, Sport und TURBO kommt. Und spätestens ab dem Sport Modus hatte ich wieder das E- Bike Lächeln auf den Lippen und die Fliegen in den Zähnen. Die Haptik des Bedienelements war etwas knochig aber ansonsten auch ordentlich bedienbar.

Fazit:

Welcher Motor ist jetzt der „Beste“? Alles in allem sind alle Motoren erstklassig. Klingt jetzt nach „Fanboy“ Gerede aber die Unterschiede sind so gering, dass man mit keinem Motor wirkliche Fehler machen kann.  Dennoch würde ich vor dem Kauf, auf jeden Fall eine Probefahrt machen und gut überlegen, ob man die Leistung wirklich braucht. Weil Leistung, Geld kostet und die Überkompensation für die meisten Nutzer oftmals gar nicht nötig ist. 

 

p.s. Beim nächsten Mal geht es um die E- Autos oder die Photovoltaikanlage(n). Da geht das Chaos erst richtig los.  

 

 

 

 

 

 

„Grüne weg!“ – meine Teilnahme an der Demo gegen Fahrverbote

„ Grüne weg! Grüne weg!“

Am 13.04.2019 habe ich im Namen des Kreisverband Sigmaringen an den Demonstrationen gegen Fahrverbote in Stuttgart teilgenommen. Veranstalter waren die FDP und CDU. Als besonderer „Teilnehmer“ war der FDP- Vize und stellvertretender Bundestagspräsident Kubicki anwesend. Trotz klirrender Kälte konnte Kubicki mit seiner Rede die Stimmung anheizen. Kubicki erklärte, dass knapp 80000 Menschen eine „Enteignung“ drohe, obwohl diese nichts falsch gemacht hätten und ihre Kfz- Steuern zahlen. Nichtmal mehr auf öffentlichen Straßen dürften sie ihre Fahrzeuge abstellen.

„Grüne weg! Grüne weg!“

Des Weiteren kritisierte er die flächendeckende Verbotszone. Statt einzelne Straßen zu sperren, würde in Stuttgart gleich das gesamte Stadtgebiet gesperrt. Es folgten sofort Rufe nach „Grüne weg! Grüne weg!“
Generell war die Stimmung ziemlich gut, da die Landesregierung in der Woche zuvor angekündigt hatte, die Fahrverbote für die Euro Diesel 5 nicht durchzusetzen. Diese habe selber erkannt, dass dies nicht zielführende sei.
Es folgten weitere tolle Sprecher/innen, die den eigentlich Unnütz des Fahrverbots erläuterten.
So wurde beispielsweise auch erläutert, dass die Stuttgarter Straßenbahn viel Feinstaub verursachen würde und die Belastung in den U- Bahn Stationen sehr hoch sei.

Feinstaub durch Straßenbahn

Das eigentliche Problem des Feinstaubs sei eine viel höhere Gefährdung und könnte auch nicht mit Fahrverboten eingrenzen werden, da auch beispielsweise „klimaneutrale“ E- Fahrzeuge den Feinstaub verursachenden Abrieb verursachen würden. Alles in allem führten die Grünen einen strikten Kampf gegen die individuelle Mobilität und gegen die Industrie. Dabei würde vergessen, dass diese Industrie Stuttgart und Baden-Württemberg einen großen Wohlstand gebracht hat und dieser nicht selbstverständlich sei. Beispielsweise sei Chicago die reichsten Stadt der Welt gewesen, davon sei nach der Krise in der Automobilindustrie nichts mehr übrig geblieben und die Stadt verarmt rapide.
Frau Skudenlny traf zum Schluss der Demonstration die passenden Worte: „ Wir brauchende Technologie von Morgen und nicht das Fahrrad von gestern“.

Herzlich bedanken möchte ich mich noch bei Volker Weil, Stadtgruppenvorsitzender Vaihingen, für die angeregten Gespräche rund um die Demonstration.

In diesem Sinne,

David

 

Quelle: Eigene Aufnahmen

Mit Zustimmung von Volker Weil 

 

 

 

 

Meine Teilnahme an der Regio Messe 2019

Mit großer Freude habe ich die Einladung zur Regio Messe 2019 in Meßkirch, als Europakandidat unseres Landkreises Sigmaringen wahrgenommen.  Die Regio Messe ist die größte Gewerbe- und Leistungsschau im Landkreis Sigmaringen, die mit zahlreichen Ausstellern zeigt, was so im Landkreis möglich ist.

Nach der Eröffnung durch den Schirmherrn und Mitinitiator Herrn Güntner, erfolgte eine Rundgang durch die Messe. Dabei wurde mir die Möglichkeit gegeben, mit zahlreichen Ausstellern ins Gespräch zu kommen.

START- UP Versprechen und Realität

Insbesondere das Gespräch mit einem Start-Up hat mich dann doch sehr nachdenklich gemacht. Trotz toller Geschäftsidee und Businessplan, sei die Unterstützung durch das Land bzw. den Bund, alles andere als ausreichend gewesen. Zwar wurde eine Förderung ermöglicht, jedoch fehle ein dauerhafter Ansprechpartner, eine Möglichkeit der schnellen Kommunikation und eine klare und nachvollziehbare Entscheidungsfindung. Ich erinnere an die Worte des Ministerpräsidenten W. Kretschmann, der ziemlich vollmundig auf dem Start Up Gipfel 2017  behauptete, dass Baden- Württemberg schon morgen das Start- Up Wachstumsland schlechthin sei ( http://startup-stuttgart.de/rueckblick-startup-gipfel-baden-wuerttemberg/), jedoch sieht die Realität , wie oben beschrieben, ganz anders aus. Es fehlt mal wieder in so vielen Bereichen, das typische „make it so“ und es herrscht stattdessen das tägliche „never so!“.

…und die Frage nach Europa?

Alles in allem war die Stimmung aber sonst sehr positiv. Auf die Frage, was sich in Europa verbessern sollte, wurde sehr einhellig berichtet, dass die Bürokratie eine Last sei und einen hohen Aufwand verursachen würde. Auch das typische „klein klein“ Denken mancher Vorschriften hindere eine stärkere Fokussierung auf das Alltagsgeschäft.  

Ich sage nochmals Danke für die Einladung und die tollen Gespräche und Diskussionen.

Herzlichst euer David Flügel 

 

Zitat des Tages zum aktuellen KI Begriff:

Die NZZ fragt in der heutigen online Ausgabe Peter Thiel nach der Relevanz von KI:

„Ist damit die letzte Generation von Computern gemeint oder die nächste, assoziieren wir damit den Kampf Mensch gegen Maschine wie im «Terminator»-Film von 1984, sprechen wir vom Überwachungsstaat Chinas oder von einer Zukunft à la Ray Kurzweil, in der Mensch-Maschinen-Cyborgs den nächsten Schritt der kulturellen Evolution darstellen? KI meint alles und – darum, dialektisch gedacht – zugleich nichts.“

 

Quelle

 

Sinn oder Unsinn der E Autos ?

Toller Artikel aus der FAZ online über die E- Fahrzeug Wende. Die wesentlichen Punkte werden angesprochen: 

„Weil die Diskussion von Großstadtbewohnern beherrscht wird und weil dort der Wunsch nach lokal emissionsfreier Mobilität verständlicherweise am stärksten ausgeprägt ist, werden auch soziale Aspekte gern übersehen. Auf dem Land sind viele auf das Auto angewiesen; es muss als Erstwagen jeden Zweck erfüllen und bezahlbar bleiben.“

Quelle:

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/kommentar-mit-vollgas-ins-elektroauto-dilemma-16117524.html

 

Kategorie: Green Tec

Hallo zusammen,

ab sofort wird es eine neue Kategorie zum Thema „Green Tec“ geben. Inhaltlich anfangen werde ich mit dem Thema „E- Auto“ (gerade auf der Suche nach Alternativen) und Energiespeicher im Haus (iVm Photovoltaikanlage). 

Schaut rein 🙂

Foto: Unsplash (lizenzfrei)

Uploadfilter: Abwahl der grauen Generation!

Unabhängig über das Für und Wieder der Richtlinien, ist es der Umgang des EU Parlaments mit dem Begriff „Demokratie“, der eine Welle der Empörung auslösen muss. Darum ein klares Zeichen für die Abwahl der (EU-)Verantwortlichen aus CDU und CSU!

Die Uploadfilter kommen nun doch. Nachdem das EU Parlament heute darüber abgestimmt hat, wird es wohl keine Ausweg mehr geben, dieses Vorhaben zu stoppen.

Unabhängig von der Debatte um Sinn und Zweck dieser Richtlinie, möchte ich heute den Fokus auf ein fast schon gravierenderes Problem lenken: Ignoranz!

Wie schön klingen und klangen all die Sprüche der grauen Generation innerhalb der CDU und CSU, die von einer Werte Gemeinde auf europäischer Ebene sprechen. Ein gemeinsamer Geist wird und wurde da beschworen. Mehr Demokratie und Mitsprache gepriesen. Alles mit dem Ziel, Populisten den Kampf anzusagen.

Ich frage mich zurzeit nur, wie laut die Stimmen meiner Generation eigentlich noch schreien müssen, damit das EU Parlament unsere Stimmen wahrnimmt? Reichen 5 Millionen Unterschriften und Hunderttausende auf den Straßen nicht aus? 

Es ist mit aller Deutlichkeit zu erkennen, dass alle die großen Versprechen von „digitaler“ Demokratie von dieser grauen Generation nicht erfüllt werden können. Diese Leute werden die Konsequenzen der nächsten Jahrzehnte für meine Generation nicht tragen- das bleibt dann mal wieder uns überlassen, wie wir damit klar kommen. Und das umfasst nicht nur das Ergebnis der Abstimmung, sondern auch den Umgang und die Ausführungen zum Thema „Demokratie“ auf EU- Ebene und reiht sich zu der generellen digitalen Schläfrigkeit und dem Zerlegen der eigenen Schlüsselindustrie in Deutschland ein. 

Also ist die EU somit doch überflüssig, ungerecht, undemokratisch und gehört abgeschafft? Haben die Brexit Anhänger doch Recht? Haben sich die Populisten doch nicht geirrt? MITNICHTEN!

Nicht die EU ist das Problem, sondern die Leute die sie vertreten. Und mit Hilfe der EU Wahlen und der eigenen Wählerstimme kann man das bei der nächsten Wahl im Mai ändern. Darum ist der Gang zur Wahlurne das stärkste Zeichen, um diese Leute wie Herrn Voss (CDU Politiker und Hauptverantwortlicher für die Richtlinie) mit großem Bogen aus dem Parlament zu wählen. 

Im Übrigen hat die FDP dagegen gestimmt und sich mit einer Stimme enthalten.

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Quelle Bild: FDP Bundestag auf Facebookseite von C. Jung